Donnerstag, 12. Februar 2009

Stückwerk...!

Bald ist es soweit! Nur noch 2 Wochen und ein Tag und ich werde nach Finnland ausreisen, mit keinem Rückflug, nach good old Germany, in Aussicht!
Wow das ist wahrscheinlich das spannenste was ich bis jetzt in meinem Leben getan habe.
Ich weiss selbst nichts, was ich mir da gedacht habe. Einfach nach Finnland auszureisen, was dank EU noch ziemlich gut möglich ist. Ein Hoch auf die Personenfreizügigkeit!(das Wort kommt eigentlich aus dem schweizerdeutschen „züggeln“ und bedeutet Umziehen)
Spass bei Seite, so ein Umzug ist ein ernstes Thema, schliesslich löse ich hier in Deutschland meinen gesamten nicht existierenden Hausrat auf. Ich muss meinen Wohnort ummelden, und mir meinen neue Finnische Adresse merken!
Aber ich freu mich, ich freu mich riesig, ein neues Land, eine neue, grosse Herausforderung!
Ich freu mich darauf neue Leute kennen zu lernen, ein Stückweit normales Leben in einen fremden Land zu beginnen und Stück für Stück Teil dieses wunderschönen Landes zu werden.
Ich hab keine Ahnung wie es werden wird ohne meine Mama, mein Familie und mein normales Umfeld, wie es wird, wenn an nicht mehr deutsch reden kann, oder wenn man bei Unterhaltungen nur Worte versteht, aber keine Zusammenhänge.
Aber ich freu mich ein Stück weit mehr erwachsen zu sein, eine Wohnung einzurichten, eine eigene Küche zu besitzen und nur für MICH einkaufen zu gehen.

Egal was kommt, ich weiss es wird nicht einfach sein, aber das hat Jesus auch nicht versprochen, er hat nicht zu seinen Jüngern gesagt, ich geh jetzt zum Vater, und ihr, die ihr hier bleibt, werdet ein einfaches Leben führen. Nein, Er hat gesagt, ich geh, aber ich werde euch einen Tröster schicken, der in euch lebt, und der bei euch ist, bist in alle Ewigkeit ( Johannes 14:16). Und Er selbst verspricht uns, dass er bei uns ist ALLE TAGE, bis ans Ende der Welt (Matthäus 28:20)

Dienstag, 20. Januar 2009

Vom Fernweh






Ich glaube nicht, das ich dafür geschaffen bin mein ganzes Leben an einem einzigen Ort zu verbringen. Ich glaube auch nicht, das ich das könnte. Denn ich habe manchmal, aber immer öfter FERNWEH. Ein Gefühl, das ich früher nicht kannte. Ein Gefühl, das einen zieht, wie vielleicht kein Anderes, vergleichbar mit einem tiefen Verlangen in der Gegend des Herzens. Und immer hereingeht mit Bildern und Gefühlen, die man gespürt und gesehen hat, als man in der Ferne war. Ich glaube jedoch, das man kein Fernweh empfinden kann, wenn man noch nie weg war. Denn bei mir trat dieses Gefühl zum ersten mal auf, also ich 2006 von Nebraska zurück kam und wieder in meinem gewohnten Leben war. Im Labor, 8. Stock, Roche.
Da auf einmal kam es, etwas, das ich zuvor nicht gekannt habe und ich dachte, oh nein, das ist es, so fühlt es sich an, von dem die Menschen von Fernweh reden, das ist es, was Indian Jones immer wieder an die Enden der Welt treibt, dieses Gefühl hatte Luke, als er weg wollte von seiner Heimat dem Wüstenplaneten, weiter als nur nach Mos`icely, weiter als er je gegangen ist, von Rand des Universums, bis in seine Mitte. Man fühlt, dass das, was man erlebt nicht alles ist, das wo man wohnt nur ein kleines, kleines Stück ist von dem , was die Welt zu bieten hat, und das man mehr sehen will, als das, was man mit dem Fahrrad jeden morgen sieht. Fernweh tritt immer in bestimmten Momenten auf, es braucht kleine Auslöserchen, die dieses Gefühl ins Rollen bringen. Bei mir sind das zum Beispiel Bilder von der Zeit, wo ich weg war, L.A oder Thailand, die Philippinen, England oder Finnland. Es kann aber auch ein Flugzeug sein, das über meinen Kopf hinweg in den Wolken verschwindet, oder das Packen von einem Koffer, oder ausländische Menschen, Reiseberichte von anderen... es kann so viel sein, das in mir die Sehnsucht weckt, und meinem Herzen schmerzen bereitet, denn sonst würde es ja nicht Fern- Weh heissen.
Ich hätte nie gedacht, das ich einmal so viel Reisen und Fliegen werde.
Ich hätte nie gedacht, das es mich einmal in die Ferne, hin zu etwas unbekanntem, ziehen wird. Ich wollte immer dort sein, wo ich weiss, wie alles aussieht und wie alles funktioniert. Aber das ist nicht, was Fernweh aussagt, Fernweh hat den Hauch von etwas Neuem, etwas unbekanntem, etwas gefährlichen und dennoch sehr wohltuenden. Fernweh kann ganz klein sein, nämlich wie die Sehnsucht im Wallmart einkaufen zu gehen, aber es kann auch gross und verzehrend sein, wie das Verlangen in ein anders Land zu gehen, um dort zu wohnen, dort alles zutun, was man auch hier macht, arbeiten, leben, essen, feiern, bis der Moment kommt, andrem das Fernweh sich ein neues Ziel aussucht.

Mittwoch, 14. Januar 2009

HAPPY 2009 !




Things that we did around New Year 2008/2009
Over New Year Antti got the awesome chance to meet my older siblings in Germany, so we had another 2 weeks that we could spend together. Here are some of the events that are really worth mentioning.

GO speed racer GO!
Annika and Steffi had the great/ crazy/fabulous idea of making a bobycar race. That means all of us went into a toy store and bought bobycars. It was so hilarious. We were like little kids checking out the best colour and finding the perfect driving position. Well those are normally for 2-6 year old kids, so it was kind of tight but even Antti made it and found a way to drive. And not only to drive, no to race down hill. On the same day we had to make the first testings. And we had to find the perfect racing course. For everyone who is familiar with the area where I live, we have a lot of mountains so its not that hard to find a good hill. And we found the perfect course. We walked straight up the Nottenberg and drove down on the right side, start at the house where Wasmers live and drive down hill, around the curve at Schlomsens house and straight to where I life. To reduce your speed, drive toward the Nottenberg so the course ends basically right in frond of my house. We did that a few times and it was so much fun. We had to wear old shoes because we got so fast that during the breaking processes the bottom of our shoes got ripped off. Unfortunately we had a kind of snow mutt rain on the day before New Year so we tried to drive but the snow on the street reduced our speed. Still fun and just let you know my pink bobycar is the coolest ever!

The FOUNTAIN of life
On the last evening we made something really special to eat. We made chocolate fountain. Antti got for Christmas a chocolate fountain from my mom so we had to try it! We bought lots of fruits and eat a ton of chocolate. I really don’t want to know how much weight I gained just on that evening ( but it was soooo gooood)

THINGUMMYBOB( just things that we also did)
Antti came with me to my finish lesson! We played Mastermind (a lot)! We went to play pool! We made some invitation card for our wedding! We eat raclette ! We played Nintendo-Wii, and “Make& break” We made milk, chocolate, banana shakes! Went to the swimming pool, visited the PowerStation (don’t ask :)….fun times ! I loved it!

Sonntag, 11. Januar 2009

Hyvää joulua !

Ich glaube viele meiner nie erschienenen Blogeinträge scheitern an meiner Vergesslichkeit oder an unglücklichen Umständen, auch steht und fällt vieles mit meiner Faulheit.
Diesen Blogeintrag sollte man jedoch auf keinen Fall auslassen, obwohl er durch meine Vergesslichkeit zum scheitern verurteilt ist. Ich habe nämlich die Kamera mit den Bildern in Finnland liegen lassen, und ohne Bilder ist die wunderschöne Winterlandschaft in der Mitte Finnlands am Vorweihnachtstag leider nur halb so schön. Und die Bilder von meinem Verlobungsring fehlen auch, was natürlich noch dramatischer ist, denn mein Ring ist echt schön. Bin froh ihn gefunden zu haben. Und freu mich noch mehr auf den Ehering.
Vom 20 bis zum 28. Dez. war ich nämlich in Finnland, Weihnachten feiern und natürlich Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Als Antti und ich Samstag Nacht von Helsinki nach Jyväskylä gefahren sind, hat es angefangen zu schneien, und ich durfte endlich mal wieder weiße Weihnachten erleben.
Also Weihnachten lief bei mir dieses Jahr so ab. Am morgen sind wir zu Anttis Papa gefahren und haben dort den traditionellen Reisauflauf gegessen. Im Reisauflauf ist eine Mandel versteckt, wer diese in seiner Schale findet, bekommt eine Überraschung (meistens in Form von Süßigkeiten) Danach sind wir zu Anttis Bruder gefahren Dort wurde gekocht, Vorbereitungen für den Abend getroffen und im Schnee gespielt. Bis um 3 Uhr Sauna angesagt war. Frauen und Männer gehen natürlich getrennt. Und die Frauen erster(ich glaub, damit die dann schon das Essen auf den Tisch stellen können, bis die Männer fertig sind :)
Denn danach gibt es Essen. Und danach werden Spiele gespielt, bis um 6 Uhr der Joulupukki kommt. Und die Geschenke ausgepackt werden. Und dann sitzt man noch zusammen und spielt etwas, oder trinkt kahvia, oder schaut TV. Also nichts dramatisches, eben Weihnachten mit der Familie.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Why I can not stand countdowns...

Immer wenn man sich auf irgend etwas in der Zukunft freut, wenn Ferien kommen, oder große Feiern oder einfach nur so etwas super cooles, beginne ich automatisch in meinem Kopf zu rechnen, ich zähle die Tag, die Stunden, manchmal sogar die Minuten, erstelle Listen, Zeitstähle und Kalender, nur um endlich dem ersehnten Ereignis nahe zu kommen. Und es macht mich verrückt, denn die Wartezeit wird dadurch nicht kürzer, ganz im Gegenteil, sie wird noch länger, die noch zu verstreichenden Tage werden einem gerade zu auf die Nase gebunden. Immer ist man sich bewusst, das es noch 20, nein 15, nein 13 Tage sind, bis man das hat, auf das man so lange wartet...
Ich glaube wir Menschen brauchen das, brauchen ein Ziel, etwas, dem sie hinterher laufen können. Und manchmal ist das auch richtig, aber manchmal verstrickt man sich dabei auch in die Zukunft, und vergisst das Jetzt. Wie oft noch ?, viel lange ? wann? ... und was geschieht mit dem, in dem wir uns gerade befinden?
Sollten wir nicht jedem Tag entgegen fiebern? Denn egal wie gewöhnlich, wie normal oder langweilig, es ist ein Tag in deinem leben und vielleicht passiert ja irgendwas, mit dem du nicht gerechnet hast, aber wenn du es gewusst hättest, das es passiert, hättest du schon vor 20 Tagen angefangen drauf hin zu fiebern.