Montag, 31. März 2008

in the jungle, the mighty jungle...

Am Sonntag bin ich zusammen mit meinem Team und einem Pastor aus Olongapo City zu einem Hilltribe gewandert... Dort haben wir einen Gottesdienst gehalten, in einem kleinen Steinhaus ( alle anderen Haeser waren aus Stroh und Bambusstaemmen. Nach dem Gottesdienst sind wir mit einem Fuehrer weiter in den "Jungle" gewandert, obwohl wir unter Baeumen gewandert sind, was es extrem heiss, wir sind auf kleinen Trampelpfaden gewandert, und haben Ananas Pflanzen gesehen, Palmbaeume, 5 meter hoher Bambus, und vieles mehr.. Die Haeuser in denen die Leute leben haben nix, das ist ein Raum, und ein Kochtopf, das ist es dann aber auch schon. Nach ca 1h durch die Hitze und Jungle, Berg auf und Berg ab, ueber Steine klettern und durch Wasser laufen kamen wir dann an einen kleinen Wasserfall... was ein bisschen entaeuschend war, denn wir alle dachten, dass der Wasserfall groesser ist, und das wir da schwimmen koennten, war aber nicht der Fall. Auf dem Rueckweg hat es angefangen zu regnen, es hat richtig geschuettet, und wir sind am Ufer eines Flusses entlang geloffen, als wir schon so richtig schoen durchnaesst waren haben wir uns grosse Bananenblaetter geschnappt und als Regenschirme verwendet... also ein richtiges Abenteuer. Auf dem Rueckweg hat uns ein Cheep mitgenommen, und zurueck zur Base gefahren, weil wir so viele waren, durften ein paar Leute auf das Dach vom Cheep sitzen und dann ging es los. Wir sind durch Fluesse gefahren und an Leuten vorbei , die ihre Waesche im Fluss wuschen, und an Kindern, die im Fluss badeten und spielten. ... ach ja, meine roten Sandalen haben von dem vielen Wasser abgefaerbt, und jetzt hab ich rote Zehen.... :)
Es war wirklich ein Erlebnis.... im Dezember war ich im Zoo in einem Tropenhaus in Nebraska und 3 Monate spaeter bin ich wirklich im Jungle.

Freitag, 28. März 2008

a day on the beach




Gestern waren wir am Strand, das heisst, wir waren schwimmen, haben im Wasser gespielt, und einfach nur die Sonne genossen ...
Mein Team und die Frauen von der YWAM Base und deren Kinder.
Die Kinder und Frauen koennen nicht schwimmen, obwohl sie am Wasser leben, was ich echt traurig finde.
Wir hatten Essen dabei, fuer das Abendessen und so sassen wir bei einem wunderschoenen Sonnenuntergang am Strand, mit Reis, Lumpia, Fisch und Annanas. Ein Maedchen aus meinem Team wollte sich taufen lassen und so haben wir die Moeglichkeit ergriffen und sie im Sonnenuntergang getauft.
Es war eine der coolsten Taufen, die ich je erlebt habe...
Sandig und erschoepft sind wir mit all den Kindern und Frauen in einem kleinen Cheep heimgefahren.

Dienstag, 25. März 2008

..stop it...

Gestern , als wir in den Bars von Olongapo waren ( by the way ... Prostitution ist der groesste Wirtschaftszweig in den Philippinen), ist mir, als behuetet aufgewachsenes Kind, erstmals bewusst geworden, dass es so was wie Prostitution gibt. Ich kannte Prostitution nur aus Filmen, hab nie ne Prostituierte getroffen, aber hier....
Man kommt in die Bar, und da stehen 15 Maedchen in kanppen Bikinis und tanzen unmotiviert zu Disco Musik. Diese Maedchen sind 18,19,20 Jahre alt ( so alt wie ICH oder juenger), sie kichern und tuscheln und verstecken sich hintereinander, wie Maedchen das eben tun. Der einzige Unterschied ist, das sie halb nackt sind, und das irgentwelche Maenner, die in den Barstuehlen sitzen sie heute nacht kaufen werden. Fuer Sex.
Ich sass da auf meinem Barstuhl und als mir bewusst wurde, dass das echt ist, dass das wirklch geschieht, dass das nicht nur ein Film ist, und die Maedchen keine Schauspieler.... das war einfach nur %@$&@*! Es gibt kein Wort um das zu beschreiben. Am liebsten haette ich gesagt "ok, that`s it, let's take a break...girls get dressed, we ware leaving...."
Es sah so irreal aus. Und das ist denen Ihr Leben, jeden Arbend in der Bar, es ist Ihr Job, vielleicht bekommt man einen Tag frei, wie in einem richtigen Job....
Es ist so schwer sich das vorzustellen.

Start in den Philippinen




Nach 3 Filmen , 2 Mahlzeiten und etwas Schlaf kamen wir als Team in Taypei an. Nach einem weiteren Flug von Taiwan nach Manila waren wir endlich auf den Pilippinen. Das Klima hier ist total anders, es ist heiss, aber Dank der grossen Luftfeuchtigkeit klebt alles an einem.. man ist staendig am Schwitzen.
Die ersten 2 Tage haben wir in Manila verbracht und dort mit Kindern in unserem "Barangei"
(Stadtviertel) gearbeitet.
Ich hab noch nie in meinem Leben so viel Armut gesehen. Die Leute wohnen in Huetten aus Dreck und Muell... Kinder spielen mit Steinen, weil sie sonst nichts anderes haben und der Muell liegt einfach in Loechern neben der Strasse.
Am 22. sind wir dann mit dem Buss nach Olongapo City gefahren, hier wohnen wir auf der YWAM Base von Olongapo. Die Base kuemmert sich um Ex-Prostituierte und deren Kinder. Gestern war ich mit einem kleinen Team von 6 Frauen in den Bars, wir haben mit den Prostituierten gesprochen, und sie zu unserem Strasseneinsatz am Freitag eingeladen. Am Freitag werden wir auf der Strasse unsere Theaterstuecke vorfuehren, das heisst, ihr koennt dafuer beten. Gestern Mittag haben wir an einem Marsch gegen die Prostitution in Olongapo City teilgenommen. Um hier von einem Ort zum anderen zu kommen, muss man einfach nur in eines der 10000 Motorraeder mit Seitenwagen springen. Ueberall auf der Strasse wird Essen angeboten, man findet aber auch Mc Donalds ( mit Mac Reis und Spagetti )
Das sind aber nur ein paar der Unterschiede, die ich hier in den Philipinen sehe ... mehr davon...

Mittwoch, 19. März 2008

outreach08.blogspot.com


Matt hat fuer mein Outreach Team ein Blog eingerichtet. Wir werden versuchen Bilder darauf zu laden, in der Zeit, wo wir in den Philippinen und Thailand sind, und werden auch ab und zu Berichte schreiben...
Ich hab meinen Blog mit dem Outreach Blog verlinkt,..... das heisst, ihr koennt ganz einfach schauen, was es Neues gibt.